Nicht jeder Hund verkraftet Kälte gleich gut. Ein Husky mit dichtem Doppelfell fühlt sich im Schnee wohl, aber ein Windhund, ein Chihuahua oder ein älterer Hund friert schnell. So erkennen Sie, ob Ihr Hund friert, und so halten Sie ihn den ganzen Winter warm und zufrieden.
Welche Hunde frieren am meisten?
- Kurzhaarige Rassen mit dünnem Fell (Windhunde, Whippets, Staffords, Boxer)
- Kleine Rassen und Zwergrassen
- Welpen und Senioren
- Sehr schlanke Hunde und Hunde mit Vorerkrankungen
Woran Sie merken, dass Ihr Hund friert
Zittern, eine gekrümmte Haltung, eingezogene Rute, angehobene Pfoten, langsamer werden oder nicht mehr weitergehen wollen und die Suche nach warmen Plätzen zu Hause. Dann ist es Zeit, nach Hause zu gehen und sich aufzuwärmen.
1. Ein guter Mantel für Spaziergänge
Für kälteempfindliche Hunde macht ein Mantel Winterspaziergänge viel angenehmer. Achten Sie auf eine wasserabweisende Außenseite, eine warme Füllung und einen guten Sitz am Bauch, damit keine Kälte eindringt. Unser wasserdichter Hundewintermantel hat eine warme Fütterung, ein weiches Samtfutter und einen elastischen Bauchgurt, in Größen für mittlere bis große Hunde.
Tipp zur Passform: Messen Sie Rückenlänge und Brustumfang Ihres Hundes. Der Mantel sollte den Rücken bis zum Rutenansatz bedecken, ohne die Beine einzuschränken.
2. Nach dem Spaziergang abtrocknen
Ein nasser Hund verliert schnell Wärme. Trocknen Sie ihn nach Regenspaziergängen mit einem Handtuch ab, vor allem Bauch, Beine und Pfoten, und halten Sie ihn von Zugluft fern, bis er trocken ist.
3. Pfoten pflegen
Kalter, nasser Boden kann die Ballen rissig machen. Wo Straßen und Wege gestreut werden, spülen und trocknen Sie die Pfoten nach jedem Spaziergang: Streusalz reizt die Haut und ist schädlich, wenn es abgeleckt wird. Frostschutzmittel ist für Tiere giftig, wischen Sie Verschüttetes sofort auf.
4. Ein warmes Bett, weg vom kalten Boden
Fliesen und Beton entziehen dem Körper Wärme. Geben Sie Ihrem Hund ein erhöhtes oder gut gepolstertes Bett, weg von Türen und Zugluft.
- Eine selbstwärmende Matte wirft die eigene Körperwärme Ihres Tieres zurück. Ohne Stecker und Batterien kann sie Tag und Nacht liegen bleiben, ideal in der Box oder auf kaltem Boden.
- Ein Plüsch-Donutbett mit Haube lässt Katzen und kleine Hunde hineinkriechen, wie unter eine Decke.
5. Spaziergänge anpassen, nicht die Bewegung
Halten Sie Spaziergänge an sehr kalten oder nassen Tagen etwas kürzer und gehen Sie zur wärmsten Tageszeit raus. Gleichen Sie das mit Spiel und Schnüffelspielen drinnen aus, damit Ihr Hund trotzdem genug Bewegung und Beschäftigung bekommt.
6. Futter und Wasser
Hunde, die viel draußen sind, brauchen im Winter manchmal etwas mehr Futter. Prüfen Sie, ob das Wasser draußen nicht gefroren ist.
Anzeichen einer Unterkühlung
Starkes Zittern, Schwäche, blasses Zahnfleisch, langsame Atmung oder ein Hund, der nach der Kälte verwirrt oder sehr müde wirkt, sollte sanft mit Decken aufgewärmt und sofort tierärztlich untersucht werden.
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Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information. Wenn Sie sich Sorgen um die Gesundheit Ihres Tieres machen, sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt.